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         27.11.2022

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 Gedänkstätte detsch. Widerstand


 Es handelt sich um eine Gedenkstätte und ein Denkmal zur Erinnerung an den  gesamten deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus.
 Sie befindet sich im Bezirk Mitte und liegt im Ortsteil Tiergarten, in der  Stauffenbergstraße im sogenanntem „Bendlerblock“. Berlin Plötzensee ist auch  Teil der Gedenkstätte. Direkt nebenan befindet sich seit 1933 der Zweitsitz des  Bundesministeriums für  Verteidigung. Außerdem betreibt die Gedenkstätte ein  Museum in der alten  Blindenwerkstatt in Berlin Mitte.
 
 Errichtet wurde die Gedenkstätte zur Erinnerung an die Widerstandskämpfer, die  am 20. Juli 1944 hier gestorben sind. Den Grundstein für das Mahnmal legte die  Witwe eines ermordeten Generals 1952. Durch mehrere Initiativen wurde die  Gedenkstätte mehrmals ausgebaut, umgestaltet und erweitert. Im Jahr 1953    wurde das Ehrenmal enthüllt, eine nackte Bronzestatue mit gebundenen  Händen.  1955 wurde dann die „Bendlerstraße“ in „Stauffenbergstarße“ umbenannt.
 Der damalige Bürgermeister übergab der Öffentlichkeit 1962 eine Tafel mit den  Namen der erschossenen Offiziere.

 1980 fand eine Umgestaltung des Innenhofes  statt, dabei wurde folgende Inschrift  angebracht: "Hier im ehemaligen  Oberkommando des Heeres organisierten  Deutsche den Versuch, am 20. Juli  1944 die nationalsozialistische  Unrechtsherrschaft zu stürzen. Dafür opferten sie  ihr Leben".

 Seit 1983 klärt die Gedenkstätte umfassend über den Widerstand des  Nationalsozialismus auf. Der damalige Bürgermeister Berlins gab den Auftrag für  die Ausstellung des gesamten deutschen Widerstands. Diese wurde am 20.Juli  1989 eröffnet.
 Thematische Erweiterungen wie zum Beispiel „Stille Helden“ für Flüchtlingshelfer  oder auch Georg Elser und sein Attentat vom 8.November 1939 sind geplant. So  wird der Widerstandsbegriff von 1939 - 1945 personell und inhaltlich erweitert.