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      03.05.2022

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  Zoologischer Garten


 Der Zoologische Garten Berlin befindet sich im Bezirk Mitte im Ortsteil Tiergarten.
 Er gilt als artenreichster Zoo der Welt und ist der älteste Zoo Deutschlands. Über  15000 Tiere in fast 1500 Arten haben auf dem 35  Hektar großem Gebiet ihr zu  Hause.
 Gleich an den Zoo angeschlossen ist das Aquarium, welches auf  3 Etagen
 verteilt  Fische, Reptilien, Amphibien, Wirbellose, Insekten und andere zeigt.
 Der Zoo gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt und ist
 auch Namensgeber für den Nahe gelegenen Bahnhof Zoologischer Garten. Die  Eröffnung fand am 1.8.1844 statt, zu der Zeit war es der neunte Zoo in Europa  und der erste Zoo Deutschlands.
 
 Der neue Zoodirektor lies ab 1871 das Antilopenhaus erbauen, es folgten das  Elefantenhaus, das Straußenhaus, das Stelzvogelhaus und das Elefantentor.  Auch Pavillons und Restaurant entstanden zu dieser Zeit. Ein anderer Zoodirektor  lies 1888 den Tierbestand aufstocken und 1913 das Aquarium bauen.
 Nach dem 1.Weltkrieg wurden die Anlagen zu Außengehegen. Im 2.Weltkrieg  wurde der Zoo größtenteils zerstört. Von den 3715 Tieren überlebten nur 91 Tiere.
 1945-1956 hatte der Zoo die damals einzige weibliche Leitung. Sie veranlasste  den Wiederaufbau des Zoos und die Renovierung des Antilopen - und des  Elefantenhauses. Das Flusspferdhaus wurde neu errichtet. Ab 1956 gab es dann  wieder einen neuen Zoodirektor, dieser nahm weitere Wiederaufbauarbeiten vor.  Unter anderem lies er Affenhäuser, ein Vogelhaus, Bärenanlagen und ein  Raubtierhaus mit Nachttierabteilung bauen. Auch das Aquarium wurde  ausgebaut.  Zu dieser Zeit begann man auch mit der Züchtung von seltenen  Tieren und vom aussterben bedrohter Tiere. Viele alte Gebäude wurden wieder  hergestellt und die Zooschule wurde eröffnet.

 Nach der Wiedervereinigung trat man in Kontakt mit dem Tierpark in
 Berlin - Friedrichsfelde.

 Dieser gilt als größter Landschaftstiergarten Europas.
 Bis 2008 war der Berliner Zoo der einzige Deutsche Zoo mit zwei großen  Pandabären. Ebenfalls bekannte Tiere sind das Flusspferd Knautschke und  Bulette, der Gorilla Knorke und natürlich der Eisbär Knut.
 Eisbär Knut bescherte dem Zoo rapide ansteigende Besucherzahlen, die sich  dann nach einer Weile wieder legten und auf den alten Stand zurück fielen.
 Einige Häuser wurden im Stil der Ursprungsländer der Tiere erbaut wie z.B. das  noch existierende Bisonhaus. In den Jahren 1910 - 1912 wurde auf dem Gelände  des Zoos der Marmorsaal errichtet, damals war es der größte Berlins. Genutzt  wurde er als Wirtshaus und als Kino. In den 1930er Jahren fand auch der  Reichspresseball hier statt. Im 2. Weltkrieg wurde der Saal dann zerstört.

 Der Zoologische Garten besitzt mehrere eigene Hauskatzen, das soll verhindern  das fremde Katzen von draußen Krankheitserreger übertragen. Die Hauskatzen  werden natürlich vom Zoo versorgt.