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         27.11.2022

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  Schillertheater

 
 Das Schillertheater ist ein Berliner Schauspielhaus, und befindet sich 
 in Berlin - Charlottenburg befindet.

 Es wurde zwischen 1905 und 1906 für die Schiller -Theater AG und die Stadt  Charlottenburg gebaut. Am 01.01.1907 wurde das Theater mit dem Stück „Die  Räuber“ von Friedrich Schiller eröffnet. Damals bestand das Gebäude aus drei  Flügeln (Theatergebäude, Gaststätte und einem Mehrzweck - Saalbau).
 Die Skulpturen des Theaters stammen von den Bildhauern Düll und Petzold und  der gemalte Vorhang und die Ausmalung des Zuschauerraumes stammt von
 Julius Mössel. Gründungsdirektor war der Slawistik - Professor Raphael  Löwenfeld. In den 1920er bis 1930er Jahren war das Schillertheater die zweite  Spielstätte des Preußischen Staatstheaters zu Berlin und 1951 bis 1993
 diente es den staatlichen Schauspielbühnen Berlin.

 Wegen der schlechten  finanziellen Situation wurde das Schillertheater 1993  schließlich vom Senat wieder geschlossen.

 Für die Stadt Berlin wurde das Theater 1937 bis 1938 von Paul Baumgarten  umgebaut. Mit daran beteiligt waren die Bilhauer Paul Scheurich und Karl Nocke,  sowie der Maler Albert Birkle. Bei der Änderung wurde unter anderem eine  Regierungsloge eingebaut. Zur Wiedereröffnung 1938 wurde das Stück „Kabale  und Liebe“ von Friedrich Schiller aufgeführt. Von da an wurde das Schillertheater  vom Schiller - Theater der Reichshauptstadt Berlin betrieben. Intendant war der  Schauspieler Heinrich George unter dem Pseudonym Heinrich Schmitz. Am  23.11.1943 wurde das Schillertheater bei einem Luftangriff zerstört und 1950 bis  1951 nach den Plänen von Heinz Völker und Rolf Grosse für die Stadt Berlin  wieder aufgebaut. Am 06.09.1951 wurde es dann mit dem Stück „Wilhelm Tell“
 von Friedrich Schiller eröffnet. Mit seinen 1067 Sitzplätzen war es nun die  Hauptspielstätte der Staatlichen Schauspielbühnen Berlin. Die Bühne wurde von  Januar bis Oktober 2000 vom Maxim-Gorki-Theater genutzt. Seit dem Herbst  2010  dient das Schillertheater der Staatsoper unter den Linden als  Ersatzspielstätte und wird sonst als Spielstätte und Veranstaltungsort auf Zeit  vermietet.