lichtenberg-kompass.de
          ist für Inhalte
           externer Internetseiten

           nicht verantwortlich !


         online seit
         März 2010
 
         aktualisiert am
         27.09.2022

           email

        Impressum



Die Geschichte von Kreuzberg

hgjhgj


Der 66 Meter hohe Hügel im heutigen Viktoriapark, auf welchem 1821 nach Karl Friedrich Schinkels Entwürfen ein Denkmal in Form eines Eisernen Kreuzes, dass an die Befreiungskriege gegen Napoleon erinnern soll, errichtet wurde, gab dem Bezirk seinen Namen.

Der Bezirk Kreuzberg wurde 1920 aus der Tempelhofer Vorstadt, der Oberen Friedrichsvorstadt, der südlichen Friedrichstadt und einem großen Teil der Luisenstadt gebildet und existierte bis Ende 2000. Die Tempelhofer Vorstadt und die Luisenstadt sind die einzigen die den Zweiten Weltkrieg weitgehend unbeschädigt überstanden haben.Völlig zerstört, während einen US-Luftangriffs, wurde im Februar 1945 das Gebiet der südlichen Friedrichstadt zwischen dem heutigen Halleschen Tor im Süden, die Prinzenstraße im Osten und die Kochstraße im Norden.

Die heutige Rudi-Dutschke-Straße, Teil der damaligen Kochstraße, war 1968 einer der Hauptschauplätze der sogenannten „Osterunruhen“ nach dem aufgebrachte Studenten versuchten durch das Attentat auf Rudi Dutschke die Auslieferung der Zeitungen des Axel-Springer-Verlags zu verhindern.
Der bewegte Geschichte des kleineren östlichen Bereichs (SO 36), der von drei Seiten umschlossen von der deutsch-deutschen Grenze in den 1970er- und 1980er-Jahren als Zentrum der Alternativenbewegung und der Hausbesetzerszene legendär wurde, verdankt Kreuzberg seine überregionale Bekanntheit. SO 36 der heutzutage einkommensschwächster Teil Berlins ist erstreckt sich zwischen Spree, nördlich  Berlin-Tiergarten Lohmühleninsel und des Landwehrkanals sowie östlich des heute zugeschütteten Luisenstädtischen Kanals. Die nordwestlich gelegene, stark Kriegszerstörte südliche Friedrichstadt und die ganze südliche Hälfte bilden den größeren Teil Kreuzbergs.
Migranten und deren Nachkommen bilden fast ein drittel der rund 160.000 Einwohner. Auch dafür ist Kreuzberg  weit über die Grenzen Berlins bekannt.
Durch schwere Straßenschlachten zum 1.Mai ab 1987 geriet Kreuzberg regelmäßig in die Schlagzeilen. Meist war der Auslöser das Aufeinandertreffen der Mai-Kundgebungsteilnehmer und der Polizei. Heutzutage hat sich die Gewalt mehr ritualisiert und wird von großer Medienpräsenz begleitet. Größtenteils sind Jugendliche auf der Suche nach einem Abenteuer, so dass die ursprüngliche politische Motivation in den Hintergrund getreten ist. 1987 konzentrieren sich die Krawalle um das Kottbusser Tor und den Oranienplatz ausgehend vom Lausitzer Platz. Die Filiale des Lebensmittelmarktes Bolle an der Skalizer Straße ging in jenem Jahr in Flammen auf, wurde bis auf die Grundmauern zerstört und wurde nie wieder aufgebaut. Seit 2004 wird auf dem Gelände ein islamisches Gemeindezentrum mit Moschee errichtet. Zu beobachten ist seit 2005 ein Rückgang der Gewalt auf Grund der Verlagerung in andere deutsche Großstädte.

Zu Zeiten der Berliner Mauer bekam Kreuzberg in der Wirtschaft wenig Beachtung, welches mit der Deutschen Wiedervereinigung ins Zentrum gerückt ist.

 heilig-kreuzkirche    Heilig-Kreuz Kirche

 Kirche-Mietshausgruppe-St.Bonifatius    Kirche und Mietshausgruppe St. Bonifatius

 rathaus kreuzberg    Rathaus Kreuzberg

 Hallesches Tor    U-Bahnhof Hallesches Tor

 Wasserfall-Viktoriapark    Wasserfall am Viktoriapark

dtziudt   Ruine des Anhalter Bahnhofs

weiter nach Pankow

nach oben